Pfarrhaus Tollensesee
Events
In malerischer Landschaft in Alt Rehse am Tollensesee liegt unser Pfarrhaus, umgeben von einem großen Garten. Perfekt zum Entspannen... und für kleine, feine Konzerte im Saal oder im Rosengarten.
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Immer schön flexibel bleiben
Dieses Körper-Stimm-Training spricht alle an, die sich wach, mobil, kräftig und klar fühlen möchten. Während des Trainings mit abschließender Entspannung, praktizieren wir Übungen aus dem Yoga, Pilates und Elementen des Thai Chi und TCM, kräftigen unser Zentrum und unsere Stimme. Das wird gut!
Zur Person: ☀️ Michaela Winterstein ist Schauspielerin, Sprecherin und Dozentin für Schauspiel. Ihr Studium hat sie an der Theaterhochschule „Hans Otto“ in Leipzig absolviert. Sie spielte an zahlreichen Theatern, u. a. in Magdeburg, Dresden, Berlin, Bregenz und Nürnberg, unterrichtete an der Filmuniversität Babelsberg und der HMT- Leipzig Schauspiel, leitete das Grundlagenseminar an der Theater Akademie Sachsen und gab Workshops an der Burg Giebichenstein zum Thema „Spiel und Improvisation “. Im Laufe ihrer Theaterarbeit begegneten ihr verschiedene Methoden des Körpertrainings. So hat sich ein großer Erfahrungsschatz an Techniken angesammelt, aus welchem sie täglich schöpft und Sie profitieren können.
Körpertraining - Workshop im Pfarrhaus Tollensesee
Jede/r ist willkommen, Vorkenntnisse sind nicht von Nöten. Mitzubringen sind bequeme Kleidung und eine Yogamatte.

„Rattenscharf - Ein Rendezvous mit der Liebe“ Puppentheater von und mit Cornelia Fritzsche und ihrer Puppe Ursula von Rätin
Cornelia Fritzsche verwandelt ein Stück Stoff und Schaumgummi in ein Lebewesen mit Gefühlen, Problemchen und jeder Menge Humor. Bei einem Glas Wein und entsprechend intimer Atmosphäre erzählt und singt Ursula aus ihrem verkorksten Liebesleben, das - reich an Leben und arm an Liebe - immer wieder zu Bruch geht. Animateurin und Puppe beanspruchen dabei die Lachmuskeln aufs äußerste. Ursula ist einfach grandios: schlagfertig, frech, kühn, verletzlich, zänkisch, zickig, verliebt, traurig-kurz gesagt: sehr menschlich. Woher hat Ursula nur all die Lebensweisheiten und vor allem: wo hat sie so ergreifend singen gelernt? EINE STERNSTUNDE DES PUPPENSPIELS DIESER KURZWEILIGE ABEND DÜRFTE THEATERMUFFELN DIE VORURTEILE GEGENÜBER DEM PUPPENTHEATER GERAUBT HABEN. (Mannheimer Morgen)
Cornelia Fritzsche wurde in Schönebeck geboren. 1992 studierte sie an der „Hochschule für Musik und Darstellende Kunst“ in Stuttgart, Fachbereich Figurentheater, welches sie 1996 mit Diplom abschloss. Engagements an verschieden Puppentheatern sowie Regiearbeiten führten Cornelia Fritzsche ab 1997 nach Chemnitz, Dresden, Naumburg, Stuttgart und Bautzen. Mit eigenen Kinderstücken trat sie sie u.a. bei internationalen Theaterfestivals auf. Seit 2002 ist Cornelia Fritzsche freiberuflich tätig und in ganz Deutschland unterwegs. Mit ihrer Kultfigur „Ursula von Rätin“ gewann sie bereits 3 Kleinkunstpreise.

Bilder lernen laufen, indem man sie herumträgt“ Ein daumenkinographischer Abend von und mit Volker Gerling
Volker Gerling hält den Zauber des Flüchtigen, beinahe Unsichtbaren fest. Seine Momentaufnahmen sind poetische Wimpernschläge von exakt 12 Sekunden. Gerling ist 5500 Kilometer durch Deutschland, Österreich und die Schweiz gewandert und dokumentiert mit seiner Kamera Kleinode wundersam unscheinbarer Begegnungen in Form fotografischer Daumenkinos.
Das Stück „Bilder lernen laufen, indem man sie herumträgt“ wurde auf Theaterfestivals in über 30 Ländern auf vier Kontinenten eingeladen und erhielt bei dem Fringe Theaterfestival Edinburgh den renommierten Total Theatre Award.
Zu sehen sind neben Gerlings neuesten Daumenkinos die Highlights seiner früheren Wanderschaften. "Die Portraits von Kindern und Alten, von jung Verliebten, Suchenden und Irrenden, von Hoffenden, Enttäuschten, Helfenden und Geflüchteten, von Menschen, die erwachsen werden, und solchen, die dem Tod entgegen gehen, ergeben aneinandergelegt beim Zuschauen Lebensstationen, die Eigenes berühren - das mag die Ursache sein, die Menschen beim Anblick der Gesichter zu Tränen rührt." Fränkische Landeszeitung
„Bilder lernen laufen, indem man sie herumträgt“, heißt das Motto Gerlings, dem damit nicht weniger geglückt ist, als eine neue Theaterform zu entwickeln. Nicht die Daumenkinos per se sind es, die den Betrachter fesseln, sondern die Geschichten dahinter. Gerling ist ein brillanter Erzähler.“ Theater der Zeit
„In wenigen Sekunden kommt man einer ungeahnten Tiefe nahe. Diese Momente zwischen Pose und Unbewusstsein sind so zum Heulen schön, dass man sich wünscht, es möge nie aufhören.“ Sächsische Zeitung
„Stiller, schlichter und schöner kann Kunst nicht sein.“ Tagesanzeiger Zürich

Musikalische Lesung „MICHAEL KOHLHAAS“ Heinrich von Kleist
Eine musikalische Lesung mit dem Titel „Weil ich in einem Lande, in welchem man mich in meinen Rechten nicht schützen will, nicht bleiben mag“
Einer der rechtschaffensten zugleich und entsetzlichsten Menschen seiner Zeit!...Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder«.
Heinrich von Kleist erzählt das Schicksal des Rosshändlers Kohlhaas, der in einem blutigen Rachefeldzug Vergeltung für erlittene Ungerechtigkeit übt. Aber statt die Ordnung der Gesetze wieder herzustellen, stürzt er sich und seine Umwelt in heilloses Chaos. Basierend auf wahren Begebenheiten, erzählt Kleists berühmte Novelle von einer Gratwanderung zwischen Gerechtigkeit und Selbstjustiz in ebenso mitreißender wie rigoroser Weise. Bis heute hat Kleist‘s berühmteste Erzählung über den Kampf gegen korrupte Rechtsverdreher und Staatsklüngel nichts an Aktualität eingebüßt.
Es liest: Thomas Dehler
An der Viola da Gamba: Jörg Meder
Thomas Dehler ist Schauspieler, Sprecher und Schauspiellehrender. Seine Ausbildung absolvierte er an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin. Engagements führten ihn u.a. ans Volkstheater Rostock, die „Freien Kammerspiele Magdeburg“, das Stadttheater Bern, Schauspiel Leipzig, das Theater Dortmund u.v.a. Am Schauspiel Leipzig leitete er das Studio der Studierenden der HMT „Felix Mendelssohn Bartholdy“. Außerdem steht er für Film und Fernsehen vor der Kamera und arbeitet als Sprecher in den verschiedensten Genres.
Jörg Meder studierte zunächst Theaterpädagogik in Frankfurt/Main, anschließend Viola da gamba und Violone an den Hochschulen für Musik und Theater Hannover und Hamburg. Er ist an spartenübergreifenden Projekten interessiert, insbesondere für Jazz und Flamenco. Aktuell spielt er in einem Duo mit dem französischen Saxophonisten Eric Plandé. Seit Oktober 2007 ist Jörg Meder Lehrbeauftragter für Violone und Streichbass des 17. Jahrhunderts an der Hochschule für Musik und Theater, Leipzig.

Illustration: © Bert Hülpüsch






